Informiert begleiten
Die Kindliche Plexusparese
Nach einer Schulterdystokie kann eine Plexusparese vorliegen.
Ihr fachkundiger Blick und Ihre einfühlsame Begleitung können für betroffene Kinder und ihre Familie entscheidend sein. Frühes Erkennen schafft die Grundlage für gezielte Unterstützung, rechtzeitige Behandlung und die bestmögliche Entwicklung.
Weisen Sie Eltern auf unser Angebot hin – oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.
Der Informationsflyer für Eltern ist in vielen Sprachen verfügbar und wurde in Kooperation mit der DGGG e.V. entwickelt.

Gemeinsam für betroffene Familien da.
Plexuskinder e. V. steht Betroffenen und ihren Familien mit Informationen, Rat und persönlicher Unterstützung zur Seite.

Weitere Informationen und Beiträge für Hebammen
- Früh aufklären – Nachsorge einer Plexusparese und Auf der Spur der Plexusparese, Fachbeiträge in der Deutschen Hebammen Zeitschrift 11/2026

Titelthema der November Ausgabe der Deutschen Hebammen Zeitschrift ist „Geburtsverletzungen beim Kind„.
In dem Beitrag „Früh aufklären – Nachsorge einer Plexusparese“ von Mirjam Mahler, erste Vorsitzende von Plexuskinder e.V., wird besprochen worauf, Hebammen, Eltern und
andere Fachpersonen achten sollten, welche Schritte in den ersten Wochen wichtig sind
und wo betroffene Familien Hilfe finden.Der Beitrag von Prof. Dr. Harald Abele und Birgit Heimbach „Auf der Spur der Plexusparese – Wenn Nerven unter der Geburt geschädigt werden„, behandelt die medizinische Aspekte.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Redaktion und bei den Fachkräften, die uns beraten haben.
Dr. Jörg Bahm, Facharzt für Chirurgie, Plastische Chirurgie und Handchirurgie, Gründungsmitglied von Plexuskinder e.V. und langjähriger fachlicher Berater des
Vereins.
Priv.-Doz. Dr. Benedikt Schäfer, Leiter der Sektion für Plexuschirurgie der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Uniklinik RWTH Aachen.
Dr. Christian Hagemann, Leiter der Kinderneurochirurgie am Altonaer Kinderkrankenhaus, Hamburg
Kjersti Hiller, Physiotherapeutin
Sylvia Nogens, Gesundheitspraktikerin BfG/DGAM.Wir freuen uns, dass ein Hinweis auf den Informationsflyer für Eltern bei Verdacht auf eine Plexusparese, den wir gemeinsam mit der DGGG erstellt haben, aufgeführt wird.
Der Informationsflyer zur Plexusparese ist auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. abrufbar.Übersicht Patientinnenleitlinien und -ratgeber DGGG
Direkter Link zum Flyer Plexusparese
Weitere Informationen für Eltern hier: https://plexuskinder.de/baby

- Informationen für Fachkräfte
Sie finden hier eine Übersicht der Informationen für Fachkräfte
Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit mit Fragen und Anregungen.
- Praktische Tipps für Babys mit Plexusparese
Praktische Tipps für die Versorgung von einem Baby mit einer Plexusparese oder Verdacht auf eine Plexusparese
Bei der Versorgung des Kindes sollte besonders darauf geachtet werden, dass kein Zug auf den betroffenen Arm ausgeübt wird.- nicht am Arm ziehen, den Arm nicht über den Kopf ziehen
- weite Kleidung wählen, Kleidung nicht über den Kopf ziehen
- immer zunächst die betroffene Seite anziehen und zuerst die die nicht-betroffene Seite ausziehen
- beim Baden die Schulter ruhig halten, den betroffenen Arm sanft über der Brust oder dem Bauch halten
- den Arm und die Achsel vorsichtig waschen und abtrocknen ohne diesen über den Kopf zu heben
- darauf achten, dass in den Hautfalten keine Wunden entstehen
- den Arm beim Füttern und Stillen sanft über die Brust oder den Bauch legen, verschiedene Haltungen ausprobieren, ggf. Stillberatung anbieten
- auf den Rücken schlafen lassen, eventuell ein weiches Tuch aufrollen und den Arm darauf sanft abstützen
- in Seiten- oder Bauchlage die Armhaltung bei Bedarf korrigieren, nur kurze Zeit auf die betroffene Seite legen
- beim Hochnehmen und Tragen den Arm sanft unterstützen, vermeiden dass er herunterhängt
- Kopfdrehung und Lagerung in Richtung des lädierten Plexus um Körperwahrnehmung zu schulen, viel von der betroffenen Seite aus ansprechen, Blickkontakt zu Arm/Hand aufbauen
- im Alltag den Arm und die Hand einbeziehen, streicheln, massieren, stimulieren
- Aufklärung und Prävention: Anzeige in der Zeitschrift KINDER- UND JUGENDÄRZT*IN 01/2026
Anzeige in der Zeitschrift KINDER- UND JUGENDÄRZT*IN des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. in 01/26

Wir möchten Fachkräfte auf Plexuskinder e.V. und unsere Angebote aufmerksam machen und so zur Aufklärung und Prävention beitragen.
Aus Sicht von Plexuskinder e.V. ist die Prävention der Plexusparese mehrstufig:
- Die Vermeidung der Schulterdystokie durch Aufklärung und Handeln während der Schwangerschaft, z.B. Gewichtszunahme vermeiden, Vorgehensweise bei einer vorherigen Schulterdystokie, bei einem sehr groß geschätztem Kind, bei Beckenendlage.
- Die Vermeidung der Schulterdystokie und, wenn unvermeidbar, die Vermeidung schwerer Folgen bei der Geburt durch Ausbildung und kontinuierliches Training, Training was tun wenn es zu einer Schulterdystokie kommt, Situation erkennen und professionell handeln, Notfallpläne, Dokumentation.
- Die Vermeidung der schweren Folgen nach der Geburt durch umgehende und umfassende Aufklärung der Eltern.
Wir wünschen uns sehr, dass es durch mehr Aufmerksamkeit, Training und einen professionellen Umgang mit I. und II. zu weniger Fällen insgesamt und zu weniger schweren Fällen kommt. Studien aus vielen Ländern zeigen, dass dies möglich ist. Die Vermeidung der schweren Folgen durch frühzeitige und umfassende Aufklärung der Eltern ist aus unserer Sicht sehr wichtig. Wir möchten Fachkräfte auf Plexuskinder e.V. und unsere Angebote aufmerksam machen und so zur Aufklärung und Prävention beitragen.

In dem Fachbeitrag „Schlimmeres verhüten – Neonatale Morbidität und Mortalität nach Schulterdystokie“ in der Deutschen Hebammen Zeitschrift Ausgabe 08/2025 von PD Dr. Julia Jückstock, Dr. Harald Abele, PD Dr. med. Nina Kimmich, Dr. med. Peter Jakubowski und Dr. med. Karina Holak werden die Komplikationen nach einer Schulterdystokie ausführlich besprochen.
https://staudeverlag.de/schlimmeres-verhuetenJückstock, J. et al. (2025). Neonatale Morbidität und Mortalität nach Schulterdystokie: Schlimmeres verhüten! Deutsche Hebammen Zeitschrift, 77 (8), 48–53.
Wir freuen uns, dass ein Hinweis auf den Informationsflyer für Eltern bei Verdacht auf eine Plexusparese, den wir gemeinsam mit der DGGG erstellt haben, aufgeführt wird.
Der Informationsflyer zur Plexusparese ist auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. abrufbar.Übersicht Patientinnenleitlinien und -ratgeber DGGG
Direkter Link zum Flyer Plexusparese
Weitere Informationen für Eltern hier: https://plexuskinder.de/baby

- Die Vermeidung der Schulterdystokie durch Aufklärung und Handeln während der Schwangerschaft, z.B. Gewichtszunahme vermeiden, Vorgehensweise bei einer vorherigen Schulterdystokie, bei einem sehr groß geschätztem Kind, bei Beckenendlage.
- Aufklärung und Prävention: Anzeige in der Deutschen Hebammen Zeitschrift 01/2026
Wir möchten Fachkräfte auf Plexuskinder e.V. und unsere Angebote aufmerksam machen und so zur Aufklärung und Prävention beitragen.

Aus Sicht von Plexuskinder e.V. ist die Prävention der Plexusparese mehrstufig:
- Die Vermeidung der Schulterdystokie durch Aufklärung und Handeln während der Schwangerschaft, z.B. Gewichtszunahme vermeiden, Vorgehensweise bei einer vorherigen Schulterdystokie, bei einem sehr groß geschätztem Kind, bei Beckenendlage.
- Die Vermeidung der Schulterdystokie und, wenn unvermeidbar, die Vermeidung schwerer Folgen bei der Geburt durch Ausbildung und kontinuierliches Training, Training was tun wenn es zu einer Schulterdystokie kommt, Situation erkennen und professionell handeln, Notfallpläne, Dokumentation.
- Die Vermeidung der schweren Folgen nach der Geburt durch umgehende und umfassende Aufklärung der Eltern.
Wir wünschen uns sehr, dass es durch mehr Aufmerksamkeit, Training und einen professionellen Umgang mit I. und II. zu weniger Fällen insgesamt und zu weniger schweren Fällen kommt. Studien aus vielen Ländern zeigen, dass dies möglich ist. Die Vermeidung der schweren Folgen durch frühzeitige und umfassende Aufklärung der Eltern ist aus unserer Sicht sehr wichtig. Wir möchten Fachkräfte auf Plexuskinder e.V. und unsere Angebote aufmerksam machen und so zur Aufklärung und Prävention beitragen.

In dem Fachbeitrag „Schlimmeres verhüten – Neonatale Morbidität und Mortalität nach Schulterdystokie“ in der Deutschen Hebammen Zeitschrift Ausgabe 08/2025 von PD Dr. Julia Jückstock, Dr. Harald Abele, PD Dr. med. Nina Kimmich, Dr. med. Peter Jakubowski und Dr. med. Karina Holak werden die Komplikationen nach einer Schulterdystokie ausführlich besprochen.
https://staudeverlag.de/schlimmeres-verhuetenJückstock, J. et al. (2025). Neonatale Morbidität und Mortalität nach Schulterdystokie: Schlimmeres verhüten! Deutsche Hebammen Zeitschrift, 77 (8), 48–53.
Wir freuen uns, dass ein Hinweis auf den Informationsflyer für Eltern bei Verdacht auf eine Plexusparese, den wir gemeinsam mit der DGGG erstellt haben, aufgeführt wird.
Der Informationsflyer zur Plexusparese ist auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. abrufbar.Übersicht Patientinnenleitlinien und -ratgeber DGGG
Direkter Link zum Flyer Plexusparese
Weitere Informationen für Eltern hier: https://plexuskinder.de/baby

- Die Vermeidung der Schulterdystokie durch Aufklärung und Handeln während der Schwangerschaft, z.B. Gewichtszunahme vermeiden, Vorgehensweise bei einer vorherigen Schulterdystokie, bei einem sehr groß geschätztem Kind, bei Beckenendlage.
Aktualisiert am 04.11.2026












