Beim Plexus-Tag 2026 vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA konnten Ilse und Mirjam von Plexuskinder e.V. mehr über die Entwicklung eines aktiven Exoskeletts für Menschen mit Plexusverletzung lernen.
Vor allem der Austausch mit Menschen mit einer Plexusverletzung, mit dem Fraunhofer Team sowie mit dem Präsidenten des Bundesverbands für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. Dieter Jüptner war hochinteressant.
Bei der Analyse von Bewegungsmustern, die durch die Plexusparese im Alltag, im Beruf und im Freizeitbereich eingeschränkt sind, wurde schnell offensichtlich wie komplex die Suche nach einer technische Lösung, einer Anpassung, einer Alternative oder einem Hilfsmittel sein kann.
Hintergrund zum Projekt
Entwicklung eines aktiven Exoskeletts für Menschen mit Plexusverletzung und daraus resultierender Schulterlähmung. Der Fokus liegt auf einem user-centred Designansatz, der die Anwender:innen in der Projektentwicklung miteinbezieht (siehe auch: https://plexus-community.de/). Mit Hilfe des Minimal Actuation Approach wird versucht sowohl angestrebte Funktion als auch die Technischer Komplexität der Umsetzung zu berücksichtigen.
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung hat eine Interessensgruppe für Betroffene gegründet. Hier finden sich viele weitere Informationen.